Neubausprint · Terra Immobilien

Nur 6 Monate Bauzeit.

Statt der üblichen 12 bis 18 Monate.

Der Neubausprint ist ein neues Organisationssystem für den Bau von Mehrfamilienhäusern. Präzise Planung, bessere Koordination und klare Verantwortlichkeiten verkürzen die Bauzeit auf weniger als die Hälfte des heutigen Standards. Das Pilotprojekt RR43 in Berlin-Pankow setzt den Neubausprint bereits in der Praxis um.

Status quo der Branche

26 Monate von der Genehmigung bis zur fertigen Wohnung.

Bei Neubauwohnungen in Deutschland vergehen im Schnitt 26 Monate von der Genehmigung bis zur Fertigstellung. Die reine Bauzeit eines Mehrfamilienhauses liegt branchenüblich bei 12 bis 18 Monaten. (Statistisches Bundesamt 2024)

Genehmigung bis Fertigstellung, heute

26 Monate

Reine Bauzeit, branchenüblich

12-18 Monate

Reine Bauzeit mit Neubausprint, Ziel

6 Monate

30

%

Nur rund 30 % der Bauzeit ist heute echte Wertschöpfung, der Rest ist Leerlauf und Wartezeit, so eine interne Erhebung von Ronald Meyer.

Die Gründe liegen vor dem ersten Spatenstich:

Die Planungsgrundlagen sind zu Baubeginn häufig unvollständig.

Gewerke arbeiten sequenziell und ohne Puffer für Verzögerungen.

Zwischen den Beteiligten fehlt eine durchgehende Koordination.

Bewährte Abläufe werden bislang nicht systematisch von Projekt zu Projekt weitergegeben.

Unsere Analyse

Die geringe Produktivität entsteht überwiegend durch Warten, Abstimmungen und Unterbrechungen, nicht durch mangelnde Leistung der Gewerke. Die meisten Verzögerungen entstehen daher nicht auf der Baustelle, sondern vorher, bei Planung, Organisation und Koordination. Unser Fokus liegt deshalb auf dem Bausystem.

Mehr Produktivität entsteht durch bessere Abläufe.
Unser Neubausprint

Ein neues Organisationssystem für den Wohnungsbau.

Der Neubausprint setzt dort an, wo im Wohnungsbau die meiste Zeit verloren geht: bei Planung, Organisation und Zusammenarbeit. So reduzieren wir Wartezeiten, unnötige Übergaben und Abstimmungsprobleme, ohne die Bauweise zu verändern.

6

Monate

Unser Ziel: Reduzierung der Bauzeit auf 6 Monate ab Baubeginn.

Vier Kernprinzipien
1
Alle Details werden vor Baubeginn geplant.
2
Ein zentral gesteuerter Bauzeitenplan, stunden- und gewerkegenau.
3
Gewerke arbeiten parallel statt nacheinander.
4
Klare Kommunikation, kurze Abstimmungswege und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Pilotprojekt RR43 · Berlin-Pankow

Der Neubausprint wird erstmals im Projekt RR43 in Berlin-Pankow umgesetzt. Das Projekt umfasst 24 Wohnungen in drei Baukörpern (10 / 8 / 6 WE) mit rund 1.160 m² BGF. Baubeginn war am 13.07.2026. Aktuell befindet sich das Projekt im Rohbau.

Im Pilotprojekt entwickeln und erproben wir unsere Methoden unter realen Bedingungen. Die Erkenntnisse fließen direkt in die nächsten Bauprojekte ein.

Die Umsetzung wird von der Fachpresse begleitet.

Der Neubausprint entsteht nicht am Schreibtisch, sondern auf der Baustelle.
Skalierbarkeit

Mit jedem Projekt wächst nicht nur unsere Erfahrung, sondern auch unser System. So können wir künftig mehr Bauprojekte parallel umsetzen, ohne für jedes Projekt die Organisation neu aufbauen zu müssen.

Unser Ziel ist schnellerer Wohnungsbau, mit einem kleinen Team, hoher Qualität und einem System, das mit jedem Projekt besser wird.
Entstehung

Der Neubausprint basiert auf einer bereits erfolgreich angewendeten Methodik. Die Grundlage bildet der Sanierungssprint von Dipl.-Ing. Ronald Meyer. Die Methodik wurde wissenschaftlich evaluiert und in zahlreichen Sanierungsprojekten erfolgreich angewendet. Dabei zeigte sich, dass ein großer Teil der Bauzeit nicht durch die eigentliche Ausführung entsteht, sondern durch mangelnde Vorbereitung, fehlende Koordination und unnötige Wartezeiten.

Gemeinsam mit Ronald Meyer hat Terra diese Prinzipien auf den Wohnungsneubau übertragen. Das Ergebnis ist der Neubausprint, ein speziell für den Wohnungsneubau entwickeltes Organisationssystem. Ziel war nicht, bestehende Bauprozesse geringfügig zu optimieren, sondern die Zusammenarbeit aller Beteiligten grundlegend neu zu organisieren.

Die Entwicklung erfolgte gemeinsam mit erfahrenen Partnern aus Planung, Ingenieurwesen und Baupraxis. Während das Ingenieurbüro Ronald Meyer die methodische Grundlage einbrachte, verantwortete die NTS Planungs- und Ingenieurgesellschaft unter Leitung von Norbert Theil die planerische Umsetzung. Terra entwickelt und erprobt den Neubausprint gemeinsam mit Industrie- und Handwerkspartnern unter realen Baustellenbedingungen kontinuierlich weiter.

Den Anstoß für diese Entwicklung gab die Marktkrise der Jahre 2022 und 2023. Sie machte deutlich, dass die Herausforderungen im Wohnungsbau nicht durch einzelne Prozessschritte entstehen, sondern durch das Zusammenspiel von Planung, Organisation und Koordination. Aus dieser Erkenntnis entstand die Entscheidung, den Wohnungsneubau organisatorisch neu zu denken, mit dem Ziel, Planbarkeit, Produktivität und Skalierbarkeit dauerhaft zu verbessern.

Was den Neubausprint von klassischen Bauprojekten unterscheidet
Verbindliche Zielsetzung
Der Neubausprint definiert von Beginn an eine klare Zielgröße: rund sechs Monate reine Bauzeit. Sämtliche Projektbeteiligten richten ihre Planung und Entscheidungen konsequent auf dieses gemeinsame Ziel aus. Erfolg wird dabei nicht an der Anwendung einzelner Methoden gemessen, sondern ausschließlich an messbaren Ergebnissen.
Mehr als Lean Construction
Lean Construction ist ein wichtiger Baustein des Neubausprints, aber nicht sein Ziel. Der Neubausprint verbindet bewährte Methoden mit klaren Verantwortlichkeiten, verbindlichen Zielvorgaben und einer durchgängigen Organisationsstruktur. Dadurch entsteht kein Methodenbaukasten, sondern ein praxistaugliches Organisationssystem.
Individuell, aber reproduzierbar
Jedes Gebäude bleibt ein Unikat. Der Neubausprint schreibt weder Architektur noch Bauweise oder Gestaltung vor und ist ausdrücklich keine Modul- oder Fertigbauweise. Standardisiert wird nicht das Bauwerk, sondern die Organisation dahinter: Planung, Prozesse, Rollen und Zusammenarbeit folgen einem reproduzierbaren System, das mit jedem Projekt weiter verbessert wird.
Partnerschaft statt Vergabe
Der Neubausprint setzt auf langfristige Zusammenarbeit statt auf kurzfristige Einzelvergaben. Industrie-, Handwerks- und Planungspartner entwickeln das System gemeinsam weiter. Das schafft Vertrauen, verbessert die Zusammenarbeit und ersetzt Schuldzuweisungen durch gemeinsame Verantwortung für das Projektergebnis.
End-to-End statt Baustellenfokus
Der Neubausprint beginnt lange vor dem ersten Spatenstich. Planung, Organisation und Bauausführung werden als zusammenhängendes Gesamtsystem betrachtet. Optimiert wird deshalb der gesamte Projektablauf, von der Detailplanung bis zur Übergabe, nicht nur die Bauphase.
Skalierbarkeit
Der Neubausprint ist als Organisationssystem darauf ausgelegt, mit jedem Projekt leistungsfähiger zu werden. Bewährte Abläufe, Rollen und Werkzeuge werden dokumentiert, projektübergreifend übernommen und kontinuierlich weiterentwickelt. Dadurch können immer mehr Bauprojekte parallel umgesetzt werden, ohne dass die Organisation im gleichen Maße wachsen muss.
Wer profitiert davon

Vier Perspektiven. Ein System.

Bauherren

Mehr Projekte. Weniger Kapitalbindung.

Der Neubausprint verbessert durch die Verkürzung der Bauzeit die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts.

Kürzere Bauzeit

Geringeres Zinsrisiko

Frühere Vermarktung und Vermietung

Frühere Cashflows

Mehr Projekte pro Jahr

Partnerunternehmen

Planbare Auslastung statt Projektgeschäft.

Langfristige Zusammenarbeit schafft stabile Prozesse und Sicherheit.

Kontinuierliche Auslastung

Planbare Abläufe

Schnellere Rechnungsstellung

Langfristige Partnerschaften

Mieter

Mehr Wohnraum. Schneller.

Jeder eingesparte Monat bringt dringend benötigten Wohnraum schneller auf den Markt.

Schnellere Verfügbarkeit

Mehr Wohnraum entsteht in kürzerer Zeit

Stadt Berlin

Mehr Wohnraum mit denselben Ressourcen.

Schnelle Bauprozesse erhöhen die Produktivität des gesamten Systems und helfen, den Wohnungsmangel schneller zu reduzieren.

Effizientere Nutzung vorhandener Kapazitäten

Schnellerer Wohnungsbau

Verringerung des Wohnungsmangels

Bedeutung des Neubausprints

Für den Wohnungsbau

Der Neubausprint führt weg vom Einzelprojekt und hin zu einem reproduzierbaren Organisationssystem für den Wohnungsbau. Standardisiert wird dabei nicht das Gebäude, sondern die Art, wie Bauprojekte geplant, koordiniert und umgesetzt werden. Architektur, Bauweise und Gestaltung bleiben individuell, reproduzierbar sind Methodik, Abläufe und Projektsteuerung.

Für die Zusammenarbeit

Der Neubausprint setzt auf langfristige Partnerschaften statt kurzfristiger Vergaben und auf gemeinsame Verantwortung statt isolierter Einzeloptimierung. So entstehen mehr Transparenz, Planbarkeit und Vertrauen zwischen allen Projektbeteiligten.

Für Terra

Terra baut nicht nur Wohngebäude, sondern entwickelt ein skalierbares Organisationssystem für den Wohnungsbau. Jeder Neubausprint liefert neue Erkenntnisse und verbessert den Standard für das nächste Projekt. Ziel ist ein kontinuierlich lernendes System, das den Wohnungsbau nachhaltig effizienter macht und den Branchenstandard neu definiert.

Pilotprojekt RR43

RR43 ist die erste Anwendung des Neubausprints im Wohnungsneubau. In Berlin-Pankow entstehen derzeit 24 Wohnungen in drei Baukörpern mit rund 1.160 m² Bruttogrundfläche. Das Projekt dient als erster Praxistest des Organisationssystems unter realen Baustellenbedingungen.

Das Ziel ist klar definiert: eine reine Bauzeit von rund sechs Monaten. Sämtliche Abläufe werden konsequent auf dieses gemeinsame Ziel ausgerichtet.

13.07.2026
Baubeginn
Start der Bauausführung nach vollständiger Detailplanung.
Laufend
Aktuell im Bau
Der Zeitplan steht nicht zur Diskussion, der Pilot dient dazu, Prozessschritte zu evaluieren.
Ziel
~6 Monate reine Bauzeit
Erkenntnisse fließen unmittelbar in den Neubausprint als Standard ein.
Lernen im Pilot

Der Zeitplan steht nicht zur Diskussion, die Methodik schon. Der Pilot dient dazu, Prozesse, Schnittstellen und Abläufe unter realen Bedingungen zu überprüfen und gezielt weiterzuentwickeln.

Jede Erkenntnis fließt unmittelbar in den Neubausprint ein. Bewährte Vorgehensweisen werden dokumentiert, standardisiert und bilden die Grundlage für zukünftige Projekte.

Der Pilot ist damit nicht nur ein Bauprojekt, sondern der Ausgangspunkt eines reproduzierbaren Standards.
Transparenz

Das Pilotprojekt wird von der Fachpresse begleitet. Ergebnisse, Erfahrungen und Entwicklungen werden transparent dokumentiert und nachvollziehbar gemacht.

Der Neubausprint entwickelt sich nicht im Verborgenen, sondern im realen Baualltag. Seine Weiterentwicklung basiert auf messbaren Ergebnissen statt auf theoretischen Annahmen.

Unsere Überzeugung

Schnelleres Bauen beginnt mit besserer Organisation.

Wir sind überzeugt: Wohnungsbau muss nicht zwangsläufig langsamer, teurer und immer komplexer werden. Mit klaren Prozessen, verbindlichen Standards und der konsequenten Zusammenarbeit aller Beteiligten lassen sich Bauprojekte deutlich schneller, planbarer und effizienter realisieren.

Unser Ziel ist nicht nur das nächste erfolgreiche Bauprojekt. Unser Ziel ist ein Organisationssystem, das schnelleres Bauen dauerhaft ermöglicht, sich mit jedem Projekt weiterentwickelt und die Grundlage dafür schafft, immer mehr Bauprojekte in gleichbleibend hoher Qualität parallel umzusetzen.

So entsteht Schritt für Schritt ein neuer Standard für den Wohnungsbau.

FAQ
Nein. Der Neubausprint ist keine Modul- oder Fertigbauweise und schreibt weder Architektur noch Bauweise oder Gestaltung vor. Jedes Gebäude bleibt individuell und wird entsprechend der Anforderungen des jeweiligen Projekts geplant und umgesetzt. Standardisiert werden nicht die Gebäude, sondern die Organisation dahinter: Planung, Prozesse, Rollen, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit folgen einem reproduzierbaren System, so lassen sich unterschiedlichste Wohnungsbauprojekte effizienter realisieren, ohne ihre architektonische Individualität einzuschränken.
Lean Construction ist ein wichtiger Baustein des Neubausprints, aber nicht sein Kern. Der Neubausprint übernimmt bewährte Prinzipien des Lean Construction und erweitert sie zu einem durchgängigen Organisationssystem für den Wohnungsneubau. Neben Methoden zur Prozessoptimierung gehören dazu verbindliche Zielvorgaben, klare Verantwortlichkeiten, der konsequente Einsatz digitaler Werkzeuge und KI sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung auf Basis realer Projekterfahrungen. Der Erfolg wird dabei nicht an der Anwendung einzelner Methoden gemessen, sondern an messbaren Ergebnissen wie Bauzeit, Produktivität und Planbarkeit.
Der Neubausprint basiert auf einer bereits wissenschaftlich evaluierten Methodik. Seine Grundlage ist der Sanierungssprint von Dipl.-Ing. Ronald Meyer, der im Bestand erfolgreich angewendet wurde. Mit dem Projekt RR43 in Berlin-Pankow wird der Ansatz erstmals auf den Wohnungsneubau übertragen. Das Pilotprojekt umfasst 24 Wohnungen in drei Baukörpern und dient dazu, den Neubausprint unter realen Baustellenbedingungen weiterzuentwickeln. Das Projekt wird transparent dokumentiert und von der Fachpresse begleitet. Erkenntnisse fließen unmittelbar in Standards, Prozesse und Werkzeuge ein und bilden die Grundlage für alle zukünftigen Projekte.
Nein. Politische Maßnahmen wie das Berliner Schneller-Bauen-Gesetz oder der Bau-Turbo schaffen bessere rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau. Der Neubausprint setzt an einer anderen Stelle an: bei der Planung, Organisation und Umsetzung einzelner Bauprojekte. Beides ergänzt sich. Während Politik Genehmigungen beschleunigen und bürokratische Hürden abbauen kann, sorgt der Neubausprint dafür, dass Bauprojekte nach der Genehmigung effizienter umgesetzt werden.
Der Neubausprint verändert nicht die handwerkliche Ausführung, sondern die Organisation des Bauprojekts. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Planung, klare Verantwortlichkeiten und eine engere Zusammenarbeit aller Beteiligten. Terra setzt auf langfristige Partnerschaften statt auf kurzfristige Einzelvergaben. Entscheidend ist nicht, ob ein Unternehmen bereits Partner ist, sondern die Bereitschaft, den Neubausprint gemeinsam umzusetzen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Künstliche Intelligenz ist im Neubausprint kein Selbstzweck und ersetzt keine fachlichen Entscheidungen. Sie unterstützt Planung, Koordination, Dokumentation und Administration und reduziert den Aufwand für wiederkehrende Aufgaben. Für Terra ist KI weit mehr als ein zusätzliches Werkzeug, sondern grundlegende Infrastruktur des Unternehmens. Sie ermöglicht es, auch mit einem bewusst schlanken und hochqualifizierten Team komplexe Projektportfolios effizient zu steuern. Gleichzeitig macht KI den Neubausprint zu einem lernenden System: Erkenntnisse aus jedem Projekt werden systematisch erfasst und in Prozesse, Standards und Werkzeuge überführt.
Nein. Das Pilotprojekt RR43 ist der Ausgangspunkt, nicht das Ziel. Der Neubausprint ist als reproduzierbares Organisationssystem entwickelt worden und wird mit jedem Projekt kontinuierlich weiterentwickelt. Bewährte Prozesse, Rollen und Werkzeuge werden dokumentiert, standardisiert und auf weitere Bauprojekte übertragen. Das Ziel ist nicht nur ein erfolgreiches Pilotprojekt, sondern eine Organisation, die künftig viele erfolgreiche Projekte parallel realisieren kann.
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